Kontakt

Marion Reckow-Memmert

D-40699 Erkrath
Mörikeweg 8
Telefon 02104-41977

Biographisches

Studium in Göttingen, Hannover, Berlin
Lehrerin an einer Solinger Gesamtschule

Werkstattgespräche mit Prof. Erich vom Endt

Zahlreiche Ausstellungen

Idee und Organisation der Gruppen-Ausstellung
Menschen im Bild  >>>

Kleine Arbeitsphilosophie

“Das Gegenteil von Kunst ist gut gemeint” – diese Gottfried Benn zugeschriebene Erkenntnis, so sehe ich es, bestätigen im Bereich der künstlerischen Fotografie heute die Photoshop-Bastler und Buntbildchen-Zauberer, denen Effekte alles bedeuten und Gestaltung wenig. Die künstlerische Fotografie hat den Digital-Hokuspokus aber gar nicht nötig. In einem Jahrhundert der vorüberrasenden Bilder kann das „angehaltene Bild“ beim Betrachter mehr Erlebnisspuren hinterlassen als Photoshop-Exzesse oder effektorientierter Video-Rummel. Das angehaltene Bild ermöglicht es dem Betrachter, eine Geschichte, eine Stimmung aus einer künstlerischen Arbeit herauszulesen, herauszuhören, herauszuahnen – sie wird ihm nicht eingebleut. Vor dem angehaltenen Bild – vorausgesetzt, es ist neu gesehen – wird der Betrachter zum Mitgestalter.

Nicht das Bildmotiv macht für mich die Wirkung. Motiv kann alles sein. Zum Beispiel auch ein Keramikpüppchen. Wie man das Motiv aber sieht und gestaltend zu einer Geschichte aus kontrastierenden Lichteindrücken werden lässt – das interessiert mich. Thomas Mann hat es so formuliert: “Denn das, was man sagt, darf ja niemals die Hauptsache sein, sondern nur das an und für sich gleichgültige Material, aus dem das ästhetische Gebilde in spielender und gelassener Überlegenheit zusammenzusetzen ist."

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Madame

Aus Pressenotizen

"Marion Reckow-Memmert geht mit dem Fotoapparat auf Augenblickssuche. Das Unauffällige, Unbemerkte – ihr fällt es auf, und sie versucht es “sichtbar” zu machen. Ihre foto-impressionistischen Arbeiten sind Momentaufnahmen in der flüchtigen Welt des Lichts."

"Wir nähern uns nun dem Übergang zu den atmosphärischen Szenarien. Beispielhaft für den schwer zu fassenden Zwischenbereich sind die Arbeiten von Marion Reckow-Memmert. Alle heißen "Lichtbild", differenziert nur durch die Leitzahl. Die Fotografien – beunruhigend, flirrend und unscharf – zeigen eindeutig Situationen und damit Geschichten. Wichtiger – und darin sehe ich mich durch die Titelgebung bestätigt – scheint jedoch die Atmosphäre der jeweiligen Situation zu sein."

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